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Die Endlichkeit unserer Ressourcen

Selbstgemachte Naturkosmetik, Deo, Seife, Waschmittel - das alles ist für mich nicht mehr

aus meinem Leben wegzudenken.


Diese Selbstverständlichkeit ist für mich selbst manchmal ganz verrückt. Einfach weil ich spüre, dass es immer noch nachhaltiger und klimafreundlicher geht. Weil es Normalität für mich ist, aber sie nicht überall gelebt wird. Weil ich mich dann oft wie ein kleine Eisbärin in einer Landschaft fühle, in die ich nicht hin gehöre. Weil es immer wieder Überwindung kostet Tacheles zu reden - frei von jeglichen Ängsten.


Es ist eine Herzensangelegenheit für mich persönlich und für meine ganze Familie, mein Umfeld darauf zu achten was wir innerlich und äußerlich verwenden. Nicht nur wegen unserer Gesundheit und der Vermeidung jeglicher Chemikalien oder als verlängerter Arm des yogischen Lebensstil.

Selbstverständlich ist es für mich vor allem unser Erde gegenüber. Der Natur und dem Tierreich. Wir ALLE müssen uns verändern. Unseren Beitrag leisten!


Nachhaltigkeit. Recycling. Upcycling. Klimafreundlich.


Wir können so viel machen. Es geht nicht darum, dass du alles selber machst oder nur noch im Unverpacktladen dein Geld investierst um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Es gibt viele große Kleinigkeiten, die Helfen:


Ein nachhaltiges Bankkonto, das Fahrrad nehmen, einen gebuchten Flug kompensieren, Kleidung spenden, gebrauchte Dinge verkaufen oder kaufen bzw. weitergeben, die Plastik Zahnbürste durch die Bambusvariante ersetzen, kaputte Dinge reparieren oder umfunktionieren, sich Dinge ausleihen, Blumenwiese statt Rasen mähen, auf Mikroplastik und Palmöl verzichten und ewig viel mehr! Eigne dir z.B. auch unbedingt an beim Kauf neuer Dinge auf ein Fair Trade und Nachhaltigkeits-Siegel zu achten. Informiere dich, welche Siegel wirklich anerkannt sind und das Versprechen, was drinnen ist! Lass dich nicht immer von den neusten Marketing Strategien blenden. Du kannst auf regionale Produkte zurückgreifen, damit hast du mehrere positive Effekte in einem.


Jeder kann ganz einfach ermitteln, was er für einen ökologischen Fußabdruck in der Welt hinterlässt und diesen langfristig abbauen. Wir setzen damit auch ganz essentielle Zeichen für die Politik und unsere Nachwelt: „Es waren schon immer Wenige, die viel bewirkt haben.“


Ich wurde vor kurzem gefragt, wie ich darauf kam einen solchen Lebensstil zu führen. Ich dachte sofort: WIR HABEN KEINE ANDERE WAHL!


Meine Mutter hat mir solche Werte schon mit auf den Weg gegeben. Wir waren zum Beispiel die einzigen Kinder mit gebrauchten Schulranzen. Klar, war das komisch alle Kinder mit ihren teuren, fancy und bunten Ranzen zu sehen. Ich bin ihr sehr dankbar dafür, auch wenn ich das als Kind nicht immer so zu schätzen wusste. Oder sagen wir ich habe kein vergleichbares Verständnis gehabt. Kinder fühlen sich ja oft irgendwie minderwertig in Sachen Materialismus. Find ich schrecklich!!! Ist einfach richtig scheiße und traurig. So traurig macht mich das. So machtlos. Ich fühle mich da immer tief ein.


Seit vielen Jahren ist dieser Lifestyle natürlich und klar für mich. Ich besitze kein einziges neues Möbelstück. Es gibt gar keinen anderen Weg, denn die Welt ist endlich. Unser Planet hat ein Verfallsdatum und die Uhren ticken immer schneller.


Was können wir noch tun? Wir Menschen, aber vor allem unsere Kinder brauchen Aufklärung und Vorbilder!!! Es ist überhaupt nicht cool das neuste iPhone zu besitzen oder Kleidung mit irgendwelchen Symbolen drauf die für den vermeintlichen Reichtum und Privilegien stehen. Gerade, Kinder, Teenager und Jugendliche sollen sich nicht an dem Messen, was andere haben. Dahinter steckt auch immer eine Geschichte. Diese ganzen SUVs die überall herumfahren bedeuten nicht, dass es den Menschen die darin fahren gut geht. Markenkleidung bedeutet nicht, dass jemand glücklich und zufrieden sein Leben lebt. Der krasseste Flatscreen, das neuste iPad oder was auch immer man heute gedenkt zu benötigen sind keine Dinge die langfristig glücklich machen. Wir haben alle so immens den Überblick verloren, was wirklich nötig ist um erfüllt zu sein. Wir wundern uns stattdessen nur, warum alles so teuer ist. Da ist so viel Druck bei den großen und damit bei den kleinen Menschen. Wir müssen nicht mithalten. Seeligkeit liegt in dem Wenigen. Es ist wichtig, dass wir Menschen endlich weniger konsumieren und stattdessen lernen, unser Glück auf nachhaltigere Art und Weise zu finden.


Eine Yogastunde befriedgt mehr, als ein neus Tshirt!


In einer Reportage vor kurzem habe ich so ein tolles Mädchen kennen lernen dürfen. Sie war wirklich süß und sehr inspirierend auf eine Art. Leider verstand auch sie etwas ganz anderes unter Glück. Ihr war es wichtig ihr komplettes Gehalt für einen NEUEN und viel zu teuren Mercedes auszugeben. Okay, sie liebte Autos...jede hat ihre Interessen. Das ist auch cool. Trotzdem totaler Bullshit (sorry, no sorry), denn einige Wochen nachdem sie jahrelang gespart hatte, ist sie damit gegen einen Baum geklatscht. Oder so ähnlich. Auto futsch. Alles scheiße. Arme Maus. Ihr zum Glück nichts passiert. So jung. Hoch verschuldet von jetzt auf gleich. „Nur“, weil es cool ist mit einen großen weißen Benzer vorzufahren.


Ich sehe es als meinen Auftrag mich, mein Umfeld, aber vor allem meine Kinder an die Hand zu nehmen. Ihnen zu erklären, wie wichtig es ist nachhaltig zu sein. Erst, wenn die jetzige Generation den richtigen Weg weist, können wir unsere Kinder langfristig und nachhaltig beeinflussen, die Welt zu erhalten. Ressourcen zu sparen, aber vor allem im Materialismus kein Glück zu erwarten. Das wird vermutlich viel Arbeit und Disziplin kosten, ist aber für mich selbstverständlich und die wichtigste Möglichkeit Payback zu leisten. Für unseren Planeten.


Es geht einfach nicht mehr so weiter!


Überall wo du sparst, kannst du in Dinge investieren die slow, ökologisch und nachhaltig produziert sind und nicht fast und fashioned so schnell out wie in. Es ist wichtig sich endlich einzumischen.



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