ABOUT

Wer bin ich?

Ich bin zertifizierte Yogalehrerin und u.a. Kräuterpädagogin in Ausbildung. 

 

Ich unterrichte Hatha Yoga, Yin Yoga, Yoga für Schwangere, Geburt und Rückbildung sowie Mama und Baby Yoga. Weitere Schwerpunkte, die mir sehr am Herzen liegen sind Meditation, Atemachtsamkeit und Pranayama sowie Autogenes Training und der Beckenboden. 

 

Warum lehre ich was ich lehre?

 

Der Beckenboden hat großen Einfluss auf Haltung, Wohlbefinden, Organtätigkeit, Sex, Gefühlsleben, Ausstrahlung und ist direkt verknüpft mit unserer Atmung. 

 

Atem ist Leben. Unser Leben beginnt mit dem ersten Atemzug und endet mit dem letzen Atemzug. Ohne den Atem ist kein Leben möglich. Meditation und Atemachtsamkeit sind daher ein elementarer Teil meiner Praxis geworden. Ein freier, tiefer und allumfassender Atem bedeutet ausreichend Sauerstoffzufuhr, eine gesunde Wirbelsäule und ist ein Schlüssel zu deiner Beckenbodengesundheit, erweitert deine Lungenkapazität, reinigt den gesamten Körper und erfrischt deinen Geist. Mit Pranayama lernst du dein Prana – die Lebensenergie – im Körper zu kontrollieren, zu lenken und zu stärken. Klingt für viele super seltsam und abstrakt, ist aber ganz einfach zu verstehen, wenn du dir einmal kurz vor Augen führst wie du dich fühlst, wenn du nach einem Streit, einer stressigen Situation oder Überforderung einfach mal kräftig durchatmest. Genauso wenn du entspannt und langsam ein- und ausatmest. Das Herz kommt zur Ruhe und der Geist kann sich wieder neu ausrichten. Der Körper wird entgiftet.

 

Yin Yoga begeistert mich vor allem, weil es ein sehr feinfühliger und tief gehender Stil ist. Die Übungen werden deutlich länger gehalten und ermöglichen es mit Zeit zu üben. Körperlich so wie geistig durchdringt Yin Yoga viel mehr Schichten und ermöglicht dadurch eine ganz wesentliche Innenschau. Du kannst dich tief entspannen, loslassen und über die Muskeln hinaus bis in die fasziale Schicht trainieren. Mein Ziel ist es meine Schüler mit diesem Stil wieder zu mehr Achtsamkeit, Bewusstsein und der Auseinandersetzung mit dem Ego, unserem inneren Kind/Kritiker und dem Druck der Außenwelt

 

Alles was wir in uns wahrnehmen (Gedanken, körperliche Empfindungen oder Emotionen) und alles was uns umgibt, verändert sich von Moment zu Moment. In welche Richtung diese Veränderung verläuft, hängt davon ab, durch welche bewussten oder unbewussten Reize unsere Aufmerksamkeit gefangen wird. Denn: Alles, was uns im Außen begegnet, hinterlässt Spuren in unserem Gehirn. Unser „innerer Filter“, sprich das, worauf wir automatisch unsere Aufmerksamkeit richten, beeinflusst folglich in jedem einzelnen Moment unser Fühlen, Denken und unsere Wirklichkeit. Ist unsere innere Einstellung konstruktiv und fördernd, wird sich diese Tatsache auch auf unser Leben auswirken. Nagen an uns Destruktivität und Zweifel, wird sich auch das in unserem Leben widerspiegeln.

 

Hatha Yoga bildet die Grundlage für die meisten zeitgenössischen Yogamethoden. Hatha Yoga means Balance, and Balance is all you need in life. Als Yogastil ist er vor allem als körperliche Praxis bekannt und so bauen so gut wie alle Yogastile auf Hatha Yoga auf. Alle westlichen Yogastile mit arbeiten mit Asanas, Pranayama und reinigenden Übungen. Eine klassische Hatha Yogastunde beinhaltet zudem auf alle Fälle eine Meditation, Atemübungen, eine Aufwärmphase, mehrere Asanas und eine Endentspannung.

 

Das Leben ist YIN und YANG und so benötigen wir in allem auch zu gleichen Teilen diese beiden Kompetenten. Aus diesem Verständnis heraus, bildet sich meine Unterrichtsmethode. Ich kombiniere gerne Elemente des Yin Yogas mit denen des Hatha Yogas. Meine Yogaschüler mögen diesen Stil, weil ich sie mit den Übungen immer wieder herausfordere und gleichzeitig dazu bringe sich wirklich in den einzelnen Asanas entspannt und genussvoll mit viel Zeit einzufinden. 

 

Yoga in Schwangerschaft, Geburt und Rückbildung sowie mit Baby interessiert mich nicht nur, weil ich durch meinen Sohn selber durch all diese Phasen gegangen bin, sondern weil es in diesem Zusammenhang viel Unsicherheit, Unwissenheit und Mythen gibt. Ich möchte in diesen Bereichen Mut machen und (Selbst-) Vertrauen fördern. Seelisch sowie körperlich Leichtigkeit vermitteln, Bindung schaffen und dadurch Ängste und Sorgen nehmen. Mir hat die mangelnde Beweglichkeit enorme Probleme gemacht, voller Unsicherheit habe ich nur wenige Asanas geübt, meine Intuition also übergangen. Die Umstellung meines Körpers war etwas, in das ich erst einmal „reinwachsen“ musste. Mit der Zeit entwickelte sich ein super Übungsprogramm, das mir vor allem dabei half meinem oft schmerzenden Rücken zu trainieren und das neue Körpergewicht besser tragen zu können. Die Bewegung in meinen Geburtsvorbereitungskursen war quasi nicht vorhanden und auch von YOGA Rückbildungskursen habe ich viel negatives gehört, sodass ich meine Rückbildung gemeinsam mit einer Physiotherapeutin angegangen bin. Sie hat mir so viel beigebracht und damit enorm geholfen, mir neue Kraft verliehen. Außerdem habe ich Weiterbildungen gemacht und unzählige Bücher gewälzt. Dieses Wissen und das Training möchte ich nun weitergeben. 

 

Spiritualität. Für mich seit meiner Jugend nicht mehr Weg zu denken. Alles begann damals mit schamanischen Vollmondfeuerritualen und Reki. Die Arbeit mit Energie, vor allem im Zusammenhang mit Menschen hat mich entscheidend geprägt, inspiriert und mental vorangetrieben. Ich war lange in einer Reikigruppe, habe selbst Behandlungen ausgeführt und letztendlich meinen ersten Grad des Reki-Systems natürlicher Heilung gemacht. Menschen zu berühren hat etwas magisches. Hinzu kamen immer wieder Familienaufstellungen, die mich nicht nur selbst enorm weit gebracht haben, sondern mich auch mit ganz wertvollen Themen und Menschen verbunden haben. Das systemische Arbeiten hat mich so schwer begeistert, dass ich 2020 ein Studium zur Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt systemische Beratung begonnen habe. 

 

Ich vereine Yoga und Kräuter, weil die Kräuterheilkunde ebenso wie Yoga auf einer altbewährten Tradition gründet. „Der Mensch ist krank, weil er nie zur Ruhe kommt.“ Ein Zitat des renommierten Arztes Paracelsus (1493-1541). Es zeigt deutlich, dass es einen Zusammenhang zwischen geistig-emotionalem Befinden und körperlichen Krankheiten gibt. Ich lebe die Selbstbehandlung durch Yoga und Kräuter, weil ich durch meine eigenen seelischen sowie körperlichen Beschwerden in der Schulmedizin schon oft keine ausreichende Hilfe erfuhr. Kräuterheilkunde hat daher für mich eine so enorme Heilkraft, weil es eine ganzheitliche Methode für mich darstellt. Ich gehe in die Natur, sammle achtsam, was Muttererde mir zu Verfügung stellt und verarbeite die Heilkräuter in der Küche, in Kosmetik und vor allem zu natürlicher Medizin. Medikamente kommen von Pflanzen und so haben wir in zahlreichen Pflanzen enorme Wirkungskräfte wie es  heute das bekannte Antibiotika oder Aspirin tut. Nur schädigt es unserem Körper nicht.„Yoga citta vritti nirodha“ bedeutet: Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist. Dieser Satz beschreibt zusammenfassend, was (das zentrale Element im) Yoga ist. Die Definition stammt von dem indischen Gelehrten Patanjali, der das Yoga-Sutra, einen Leitfaden für den Yogaweg, verfasste.